Konkretisierte
Unterrichtsvorhaben in der Qualifikationsphase -
Unterrichtsvorhaben V
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Thema: Handeln in christlicher Verantwortung
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Konkretisiert:
Die Schülerinnen und Schüler ... |
Übergeordnet:
Die Schülerinnen und Schüler ... |
Sach-
kompetenz
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Wahrnehmungskompetenz
- ordnen ethische Herausforderungen unterschiedlichen
Modellen der Ethik zu,
- vergleichen verschiedene ethische Begründungsansätze
in Religionen und Weltanschauungen und stellen die
Charakteristika einer christlichen Ethik heraus,
- identifizieren christliche Beiträge von Personen und
Institutionen in der gesellschaftlichen Diskussion zu
Gerechtigkeit und Frieden,
- unterscheiden verschiedene Menschenbilder
hinsichtlich ihrer Bestimmung der Freiheit und des
verantwortlichen Umgangs mit Mitmenschen und der
Schöpfung auch aus geschlechterdifferenzierender
Perspektive,
- identifizieren Handlungssituationen, in denen die
wechselseitige Abhängigkeit von Freiheit und
verantwortlichem Umgang mit Mitmenschen und der
Schöpfung erfahrbar wird.
Deutungskompetenz
- benennen zu den Stichworten Gerechtigkeit und
Frieden individuelle und soziale Herausforderungen für
ein christliches Gewissen,
- erläutern Handlungsoptionen aus unterschiedlichen
ethischen Modellen für ausgewählte ethische
Handlungssituationen,
- stellen Begründungszusammenhänge dar, die einem
Handeln im Interesse der Gerechtigkeit und des
Friedens einer christlichen Ethik zugrunde liegen,
- deuten unterschiedliche Menschenbilder vor dem
Hintergrund ihrer historischen Entstehung auch aus
geschlechterdifferenzierender Perspektive,
- erläutern das Verhältnis von Freiheit und
Verantwortung im Blick auf die Verfehlung der
Bestimmung des Menschen aus christlicher Sicht,
- erläutern die Gefahr der Verfehlung der Bestimmung
des Menschen an konkreten gesellschaftlichen
Herausforderungen des Umgangs mit dem Mitmenschen und
der Schöpfung.
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Wahrnehmungskompetenz
- identifizieren Situationen des eigenen Lebens und
der Lebenswelt, in denen sich Fragen nach Grund, Sinn,
Ziel und Verantwortung des Lebens im Horizont des
christlichen Glaubens stellen,
- beschreiben ethische Herausforderungen in der
individuellen Lebensgeschichte sowie in
unterschiedlichen gesellschaftlichen Handlungsfeldern
als religiös bedeutsame Entscheidungssituationen.
Deutungskompetenz
- deuten Situationen des eigenen Lebens und der
Lebenswelt, in denen sich Fragen nach Grund, Sinn,
Ziel und Verantwortung des Lebens im Horizont des
christlichen Glaubens stellen.
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Urteils-kompetenz
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- beurteilen Dilemma-Situationen im Kontext von
Gerechtigkeit und Frieden und setzen sie in Beziehung
zu christlichen Urteilen,
- erörtern verschiedene Möglichkeiten des
gesellschaftspolitischen Engagements einer Christin
bzw. eines Christen,
- beurteilen theologische und anthropologische
Aussagen in ihrer Bedeutung für eine christliche Ethik
unter dem Aspekt der Reichweite bzw. des Erfolgs eines
Einsatzes für Gerechtigkeit und Frieden,
- beurteilen die Konsequenzen aus der
unterschiedlichen Bestimmung der menschlichen Freiheit
auch aus geschlechterdifferenzierender Perspektive,
- erörtern Handlungssituationen, in denen sich die
Verantwortlichkeit des Menschen bewähren muss.
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- erörtern religiöse und ethische Fragen im Kontext
der Pluralität der Gesellschaft sowie der Vielfalt von
Lebensformen,
- bewerten unterschiedliche Ansätze und Formen
theologischer und ethischer Argumentation.
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Handlungs-kompetenz
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Dialogkompetenz
- formulieren zu komplexen ethischen und
anthropologischen Fragestellungen eigene Positionen
und grenzen sich begründet von anderen ab.
Gestaltungskompetenz
- gestalten Formen eines konstruktiven Austausches
über anthropologische und ethische Fragen sowie
religiöse Überzeugungen.
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Methoden-kompetenz
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- beschreiben Sachverhalte in unterschiedlichen
thematischen Zusammenhängen angemessen unter
Verwendung eines Repertoirs theologischer Begriffe,
- analysieren sachgerecht verschiedene Stellungsnahmen
hinsichtlich ihres Stellenwertes, ihrer Bedeutung und
ihrer Wirkungen unter Beachtung der spezifischen
Textsorte.
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